| Als sogenannte kollektive Erinnerungsarbeit wurde sie im Zusammenhang mit der deutschen Frauenbewegung (Feminismus) in den 1970er Jahren vorgestellt. Sie wurde von Frigga Haug und Kornelia Hauser entwickelt.
Methode: In einer Gemeinschaft werden Texte über sich selbst in der dritten Person geschrieben, um möglichst wenig als selbstverständlich vorauszusetzen. Anhand eines konkreten Themas, etwa "wie mich ein Film berührte, den ich schlecht fand", diskutiert wurde hier Pretty Woman, wird erarbeitet, wie sich Frauen widersprüchlich in die Gesellschaft einarbeiten, wie Sprache nicht nur als Werkzeug, sondern wie die Sprache auch mit den Subjekten "arbeitet" (vgl. Poststrukturalismus), konkret etwa:
* Aktiv- und Passivformen der Verben
* Werden Gefühle als passiv erlitten/erduldet?
* Klischees und Phrasen
Es geht darum, "Erinnerung zur Befreiung zu nutzen" (Haug). |